#IronBloggerMUC Blogparade Leidenschaft – Eine Zusammenfassung zur 1. Halbzeit

Seit dem ersten April läuft die Blogparade der Iron Blogger München. Heute ist Halbzeit, also der Moment, in dem es sich lohnt ein kleines Resumee der bisherigen Beiträge zu ziehen und sich zu freuen, dass noch mal so viele Posts bis Ende des Monats erscheinen werden.

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„Leidenschaft“ ist unser gemeinsames Thema. Eine Leidenschaft, die uns verbindet, ist das Bloggen. Das ist keine Überraschung. Dann aber fallen die bisher veröffentlichten Beiträge sehr unterschiedlich aus – und das ist das Großartige und Spannende an dieser Parade. Denn jeder Blogger hat etwas anderes zu erzählen von seinen Passionen, von dem, für was er „brennt“.

Hier ein Überblick über die erste Halbzeit:

Dass die meisten das zentrale Thema ihres Blogs auch als ihre Leidenschaft benennen, ist naheliegend. Aber das Wie und Warum kommt jetzt zur Sprache Wie ist sie entstanden und wie hat sie sich entwickelt? Und warum? Oder warum nicht?

So schreibt Nicole über die stufenweise Entwicklung ihrer eigenen Strickleidenschaft von den Anfängen der Kindergartenzeit bis zur passionierten Betreiberin eines Strickblogs. Ein charmanter Sidekick auf die stricksüchtige Ära der 80er inklusive.

Künstler Alexander berichtet über seine Begeisterung für die Erstellung von Druckgrafiken und die Entdeckung der japanischen Farbholzschnitt-Technik, die für ihn die absolute Erfüllung darstellt.

Angelika zeigt, wo ihrer Meinung nach die Leidenschaft für Taijiquan zu finden ist und zieht dabei erstaunliche und überraschende Parallelen zum Flamenco. Und bringt einen ganz wichtigen Aspekt zur Sprache: Leidenschaft (passion) und Geduld (patience) gehören zusammen und sind nicht voneinander zu trennen.

Dass es sich bei Leidenschaften um lang gehegte und gepflegte Passionen handeln kann, zeigt Matthias mit seiner Begeisterung für Videospiele der 8 Bit Ära aus der guten, alten Atari-Zeit. Bei seinem glühenden Bekenntnis, ein Retrogamer zu sein, werden viele Erinnerungen wach. „Ballern bis der Finger wehtat…“ wer kennt das nicht?

Alexandra erinnert sich, vor Jahren in einem Urlaub gefragt worden zu sein, „What’s your passion?“ und hat sich noch einmal auf Antwortsuche begeben. Dazu gehört auch die Erkenntnis, dass ihr Job, für den sie „gebrannt“ hat, nicht unbedingt dazu gehören sollte. Seitdem hat sie viele wirkliche Leidenschaften für sich entdeckt: Reisen, bloggen, fotografieren.

Ganz anders Meike, die gerade die Leidenschaft als eine der wichtigsten Orientierungshilfen bei der Arbeit herausstellt, mit der man schließlich den Großteil seiner Lebenszeit verbringt. Sie hält ein Plädoyer für Leidenschaft im Arbeitsleben, vor allem, wenn man sich selbstständig macht. Johannes hat einen ähnlichen Ansatz. Er stellt heraus, dass im Beruflichen „Leidenschaft für das was man tut wichtig ist, wenn man erfolgreich sein will… Fehlt der Spaß oder die Leidenschaft, wird es schwierig.“ Und Kommunikationsexpertin

Doris macht klar, dass Leidenschaft im Dialog erst die notwendige Würze bringt – und das gilt auch in den sozialen Medien.

Nadia berichtet von ihrer Leidenschaft, die sie neben dem Bloggen und dem Spagat beim Sport hat: Der Leidenschaft zu ihrer Familie, eigentlich so naheliegend und doch so selten im Focus.

Nadine erklärt die Bergliebe zu ihrer großen Passion und erzählt vom berauschenden Moment, wenn man als Bergwanderer erschöpft aber selig auf dem Gipfel angekommen ist. Diese Liebe teilt sie mit Stefanie, deren Herz zweifelsohne dem Solsteinhaus im Karwendelgebirge gehört. In ihrem Beitrag geht es um ihre ganz spezielle Leidenschaft für diese Hütte, fürs Bergwandern und Bloggen allgemein, aber auch über den Punkt, an dem eine Leidenschaft an ihre Grenzen stößt. Auch das gehört zu diesem Themenkomplex untrennbar hinzu.

Und nicht alles, auf das man sich leidenschaftlich hinträumt, ist dann auch eine, wenn man es ausprobiert hat. Auch dieser Aspekt gehört unbedingt in unsere Blogparade. Davon berichtet Claudia, die immer schon Fallschirm springen wollte, es gemacht hat, nur um zu merken, dass das nie ihre Leidenschaft wird.

Auch Lutz hat bisweilen sein Kämpfen: Um seiner Schwimmleidenschaft nachzugehen, muss er erst mal ins Wasser springen, und das kostet jedes Mal Überwindung. Leidenschaft ist nicht selbstverständlich, auch sie will immer wieder neu erkämpft werden.

Esther, die Leidenschaft als ein Erklärungsprinzip definiert, erzählt, wie man mit nur mäßigem Erfolg versucht hat, ihr eine Sammelleidenschaft anzuerziehen – statt dessen entwickelte sich etwas ganz anderes zu ihrer Leidenschaft: Das Reisen nach Indien.

Wenn Ihr auf die Namen klickt, kommt Ihr direkt in die einzelnen Beiträge der Autoren. Von dort könnt Ihr Euch hin und her durch die Parade klicken.

Beruhigend: Es ist erst „Halbzeit“. Es folgen bis zum Monatsende noch weitere 15 Beiträge von 15 Autoren über viele weitere Passionen. Nach Abschluss der Blogparade wird es hier auch eine Zusammenfassung der zweiten Hälfte geben.

Text: Lutz Prauser
Grafik: Alexander Broy, Ironblogger München Logo von Inken Meyer

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